Die Geschichte des Frauscher Hafens ist eng mit der Geschichte des Traunsees und der österreichischen Bootskultur verbunden. Was als kleine Bootswerft begann, hat sich über die Jahrzehnte zu einem umfassenden maritimen Zentrum entwickelt.
1945–1950
Die Anfänge am Traunsee
Der Frauscher Hafen in Gmunden ist seit 1945 ein bedeutender Bestandteil der Unternehmensgeschichte und bis heute ein zentraler Ort innerhalb der Frauscher Gruppe. Hier liegen die Wurzeln des Unternehmens am Traunsee, hier werden Boote getestet und präsentiert, und hier befindet sich heute das Hafenbüro mit Shop und Schauraum. Im Zweiten Weltkrieg wurde die Werkstatt von Unternehmensgründer Engelbert Frauscher an der Alten Donau in Wien bei einem Bombenangriff schwer beschädigt. Während der amerikanischen Besatzungszeit in Gmunden suchte der Yachtclub einen erfahrenen Bootsbauer für die Wartung der beschlagnahmten Boote. Mit Engelbert Frauscher fand man den idealen Fachmann. Sein neuer Arbeits- und Wohnort wurde die ehemalige Werft im Gmundner Stadtteil Weyer – genau dort, wo sich heute der Frauscher Hafen befindet. Nach dem Abzug der amerikanischen Besatzung übernahm Engelbert Frauscher die Werft und legte damit den Grundstein für die erfolgreiche Entwicklung des Unternehmens am Traunsee.